„Prävention von Wohnungseinbrüchen durch eine wachsame Nachbarschaft“ – PWN –
Kurzfassung des Förderprogramms
Anlass:
Die Folgen eines Wohnungseinbruchdiebstahls sind vielschichtig und für die betroffenen
Opfer oft nur schwer zu überwinden. Neben dem finanziellen Verlust und den
angerichteten materiellen Schäden bleibt bei vielen Betroffenen ein Gefühl großer
Verunsicherung zurück. Jedes fünfte Opfer zieht nach einem erlebten Einbruch aus dem
Einbruchobjekt aus oder beabsichtigt dies zu tun. Nicht zuletzt, um das Sicherheitsgefühl
der Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen, ist die Bekämpfung des Wohnungseinbruchs
ein wesentlicher landesweiter Schwerpunkt der baden-württembergischen
Landesregierung sowie der präventiven und repressiven Polizeiarbeit. Durch die
Bereitstellung von Haushaltsmitteln im Jahr 2017 in Höhe von 200.000 Euro konnte das
Projekt „Prävention von Wohnungseinbrüchen durch eine wachsame Nachbarschaft“
(PWN) beim Projektbüro Kommunale Kriminalprävention (KKP), angesiedelt im
Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg
(Innenministerium) ins Leben gerufen werden.
Ziele:
Mit dem Projekt PWN will das Innenministerium die Bekämpfung des
Wohnungseinbruchs mit einem gesamtgesellschaftlichen Ansatz nachhaltig weiter
vorantreiben. Denn: Die Bekämpfung ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung.
Dabei ist es notwendig, dass Polizei, Kommunen und Bevölkerung noch enger und
effektiver zusammenwirken. Neben polizeilichen Maßnahmen und einer technischen
Sicherung der Wohnung bzw. des Hauses können Einbrüche insbesondere durch
sicherheitsbewusstes Verhalten, eine aufmerksame Nachbarschaft und eine
funktionierende Sozialkontrolle verhindert werden.

Die ISL wird vom Land hierfür mit 7500 € gefördert. Das Bild zeigt die Übergabe im Innenministerium Baden-Württemberg am 25.10.2017

Die Leitziele lauten:
1. Verhinderung des Wohnungseinbruchdiebstahls
2. Verbesserung des subjektiven Sicherheitsgefühls

Türanhänger:

Beim Pressegespräch im Landratsamt:

Neues Präventionsprojekt „Sicher leben im Rems-Murr-Kreis“